RenderBooster

DIESES PRODUKT IST NICHT MEHR VERFÜGBAR


Der RenderBooster kann in in der BogartSE Videoschnitt-Software verwendet werden, als auch in RelaxVision bzw. dem MediaManager.


BogartSE

Die häufigste BogartSE Anwendung für den „RenderBooster“ ist die Erzeugung von DVDs und Blu-ray Scheiben in HD und SD-Formaten. Weiters wird der „RenderBooster“ auch für die „Export Storyboard“ Funktion verwendet.

Er erlaubt sehr schnelle und hochwertige Konvertierungen. SD und HD Projekte können in H.264.ts Formate gewandelt werden, welche von PCs, Macs und vielen Mediaplayern problemlos abgespielt werden. SD-Projekte können zusätzlich im herkömmlichen MPEG-2 Format exportiert werden. Die Datenraten sind dabei vom Anwender selektierbar.

Alle Export-Formate können ohne weitere Änderungen bei YouTube hochgeladen werden.
Der „RenderBooster“ sollte ein einen der hinteren USB-Ports angesteckt werden. Ein kurzes USB-Verlängerungskabel wird mitgeliefert und erlaubt eine platzsparende Installation des Produkts.

Der „RenderBooster“ transkodiert alle SD und HD Projekte in das DVD-Format oder in MPEG/H.264 Dateien, und natürlich jedes HD-Projekt in das Blu-ray kompatible AVCHD Format. Die dazu benötigte Zeit beträgt zwischen 1,2 und 1,4mal der Laufzeit des jeweiligen Projekts. Ein 60minütiges Projekt benötigt also zwischen 72 und 84 Minuten Rechenzeit. Diese Zeit beinhaltet die reine Transkodierung (schneller als Echtzeit) und den „Overhead“ – es müssen sehr große Datenmengen hin- und her kopiert werden. Im Vergleich zu einem „S 4000“ ist diese Berechnung mit „RenderBooster“ also ca. 12mal schneller als ohne den Stick.

Zusätzlich zu dieser dramatischen Rechenbeschleunigung trumpft der „RenderBooster“ aber auch mit einer hervorragenden Bildqualität auf. Die überlegene Hardware-Umrechnung ist eindeutig besser als bei den üblichen Software-Encodern (bei Casablanca, aber auch bei vielen PC- und Mac-Systemen). Dies erlaubt einen neuen Qualitätsmodus für Arabesk-HD-Projekte – 90 Minuten Material passen in voller HD-Auflösung auf einen herkömmlichen Dual-Layer-DVD-Rohling. Eine 25GB-Blu-ray Disk hat genug Platz für ca. vier Stunden Material, und eine 50 GB Scheibe sogar für ca. acht Stunden. Selbst eine preiswerte Single-Layer-DVD „schafft“ 45 Minuten.


RelaxVision/Media Manager

Der RenderBooster kann unter Relax Vision dazu genutzt werden einen Film zu konvertieren, um damit Platz auf der Festplatte zu sparen. Durch die hohe Leistungsfähigkeit des RenderBoosters entstehen hier keine signifikanten Qualitätseinbußen, obwohl so deutlich mehr Aufnahmen auf einer Festplatte untergebracht werden können.

Außerdem besteht die Möglichkeit Filme direkt in ein Export-Format zu wandeln, so ersparen Sie sich beim eigentlichen Export zeitaufwändige Umrechnungen. Die Konvertierung eines Filmes kann bequem im Hintergrund ablaufen und somit auch während der Konvertierung das Gerät normal betrieben werden.


Tipps und Hinweise zur Fehlersuche

Wenn der RenderBooster beim Berechnen aufhört, hängen bleibt, oder Asynchronitäten bei Export/DVD/BD auftreten, versuchen Sie bitte folgende Tipps zur Fehlersuche:

  1. je nach Quell-Material kann es bei manchen Qualitätsstufen zu Abbrüchen oder Asynchronität kommen, während in anderen normal gerechnet wird. Es sollte die Qualität immer auf niedrig eingestellt werden, wobei diese Bezeichnung nicht ganz passend ist. Diese "niedrige" Qualität ist in der Regel meist immer noch besser als die TV Ausstrahlungen oder DVD´s.
  2. wenn vom Platzbedarf her möglich, bitte den RenderBooster Stick auch ohne oder mit einer anderen Verlängerung probieren und ohne weitere USB Geräte.
  3. den RenderBooster nicht an blauen USB-3 Schnittstellen betreiben
  4. wenn möglich, den Stick an einem aktiven USB Hub (mit eigenem Netzteil) testen.
  5. da die Temperatur-Entwicklung des RenderBoosters relativ hoch ist (was normal ist), könnte eine Überhitzung eintreten wenn der Booster nahe dem ebenfalls heißen Casablanca Kühlkörper liegt - oder das Gerät in einem Schrank verbaut ist und hinten zwischen den ganzen Kabeln keine Luft-Zirkulation mehr gegeben ist. Dann bitte die Position des RenderBooster-Sticks so verändern, dass dieser nicht in bereits unnatürlich warmer Umgebung betrieben wird. Gegebenenfalls hilft bei hohen Temperaturen ein kleiner Ventilator (z.B.Tisch- oder USB-Ventilator) um die Kühlung des RenderBoosters zu gewährleisten. Die Entwicklung hat dieses Phänomen mit Bogart 5.3 und Arabesk 5.6 zwar drastisch reduziert, sodass eigentlich auf Zusatz-Kühlung verzichtet werden kann. Ein Test kann aber nicht schaden.
  6. Sollte Arabesk beim Hinzufügen abstürzen, immer bei den Arabesk Einstellungen die "Werksvorgaben" wiederherstellen. Damit werden hinzugefügte Arabesk-Filme und eventuell durch Abstürze vorhandene, defekte Filmteile gelöscht. Diese könnten sonst bei weiteren Berechnungen Störungen verursachen.
  7. Auf Grund der hohen Komprimierung des RenderBoosters ist es möglich, dass lange Standbild-Sequenzen je nach vorherigem/folgendem Videomaterial ein Blockieren des RenderBoosters verursachen können. Die MPEG-2/4 Komprimierung basiert auf Bewegungsänderungen im Video. Ändert sich lange nichts, kann die Datenrate zu gering für eine korrekte Berechnung werden. Abhilfe kann man hier schaffen, indem man etwas Bewegung in die Standbilder bringt. Dies lässt sich mit dem serienmässigen Zoom Langzeit-Effekt erreichen. Mit diesem nur etwas in das Bild einzoomen und je nach Motiv die In oder Out Zeit auf maximale Länge setzen. Alternativ lassen sich auch mit PhotoStudio-3 bewegte Kamerafahren von digitalen Bildern erzeugen.
  8. Auf Grund der hohen Komprimierung des RenderBoosters ist es möglich, dass am Ende von DVD/BD/Export die komprimierten Bildergruppen vom Abspielgerät nicht mehr wiedergegeben werden. Um dies zu vermeiden ist es ausreichend z.B. eine 20 Sekunden "Schwarz-Szene" am Ende des Storyboard anzuhängen. Die Musik-Untermalung sollte bereits vor diesen 20 Sekunden aufhören um nicht durch die Komprimierung abgeschnitten zu werden.

Sollte der RenderBooster sich "aufgehängt" haben, wird empfohlen das Casablanca System abzuschalten, den Stick kurz aus/ein zu stecken und das System dann neu zu starten.