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Michael Huebmer

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Montag, 16. Oktober 2017, 17:27

Windows Pro Paket Tipps und Hinweise

Das Windows Pro Paket dient der Beschleunigung vieler Bogart Funktionen und wird ab der Bogart 9.4 (inkl. 8.9 / 7.12 / 6.14) automatisch mit installiert. Wenn die Funktionalität mit der Bogart Demo Version getestet wurde, kann das Pro-Paket käuflich erworben werden. Wenn die Beschleunigung nicht funktioniert, finden sich hier Hintergrundwissen sowie Tipps+Tricks.

Grundlage für die Beschleunigung ist die Intel QuickSync Technologie, wobei ein Intel i5/i7 Prozessor der 4.Generation (i5/i7-4xxx) oder neuer vorhanden sein muss - und die Intel HD Grafik in diesem Prozessor aktiviert sein muss. Dies ist bei allen Casablanca-4 Modellen serienmäßig der Fall.

Bei PCs von Drittherstellern ist die sogenannte iGPU teilweise deaktiviert, wenn eine andere (zusätzliche) Grafikkarte im PC eingebaut ist. Ist die Intel HD Grafik deaktiviert, ist eine Beschleunigung des WinPRO Paketes und in Arabesk nicht möglich. Sofern ein i5/i7-4xxx (oder neuerer) Prozessor im PC verbaut ist, stehen die Chancen aber gut, dass man die iGPU aktivieren kann und so vom WinPRO Paket profitieren kann. Dazu gibt es mehrere mögliche Fehlerursachen:
  • Intel HD Grafik ( iGPU ) wird im Windows Geräte-Manager nicht angezeigt, vermutlich im BIOS abgeschaltet - Dies lässt sich bei den meisten Hauptplatinen relativ leicht beheben. Da es aber viele verschiedene Hersteller gibt, hier eine allgemeine Anleitung um das Problem zu beheben.
    Hier klicken für weitere Informationen
    1. Falls das System läuft, Windows herunterfahren damit das Gerät abgeschaltet ist
    2. Den PC neu starten und innerhalb der ersten Sekunden des Startvorgangs (meist nach dem Pieps) auf der Tastatur entweder F2, F12 oder ENTF drücken. Die meisten Geräte zeigen am Bildschirm auch an, welche Taste man für das "BIOS" betätigen muss.
    3. Nachdem das BIOS angezeigt wird, nach Bezeichnungen wie: "Integrated Peripherals", "OnBoard Devices" oder "Erweiterte Einstellungen" suchen. Je nach BIOS erfolgt die Auswahl über die Pfeil(Cursor) Tasten oder mittels Maus.
    4. Ist die passende Kategorie gefunden, muss dort nach einer Bezeichnung wie: "Onboard Graphic", "IGP, "iGP", Integrated Graphics Prozessor", "Integrierte Grafik" gesucht werden. Die entsprechende Einstellung muss dann auf "Enabled" bzw. "Aktiviert" gesetzt werden.
    5. In das BIOS Hauptmenü kommt man meist mit (mehrfach) ESC zurück. Dort sollte dann angegeben sein, wie man die Änderungen speichert. "Save and Restart" bzw. "Speichern und Beenden" finden sich meist rechts oben oder rechts unten.
    6. Eine entsprechende Sicherheitsabfrage muss meist beantwortet werden, wobei in Englischen BIOS "y" für Ja oft auch am "z" liegen kann. Nun sollte das System neu starten und die Intel HD Grafik vorhanden sein.
    7. Bei Geräten die mit dem Internet verbunden sind, sollte meist der aktuellste Treiber beim Start automatisch von Windows installiert worden sein. Geräte ohne Internet müssten die Treiber Aktualisierung gegebenenfalls manuell durchführen.

  • Intel HD Grafik vorhanden, aber der Windows Treiber ist nicht am aktuellen Stand - Hierfür bietet der Hersteller Intel eine Treiber-Suche, welche über diese Webseite aufgerufen werden kann.

  • Intel HD Grafik vorhanden, Treiber aktuell, aber Bogart zeigt keine Hardware-Beschleunigung an - Bitte sicherstellen, dass der verwendete Prozessor hier bei Intel gelistet ist: unterstützte Prozessoren
    Hier klicken für weitere Informationen
    • Weiters muss der Prozessor der 4.Generation (i5/i7-4xxx) angehören, oder neuer sein 5xxx, 6xxx, 7xxx, etc. Diese Information erhalten Sie, wenn Sie bei Windows 10 das Windows Logo links unten mit der rechten Taste anklicken und dort den Punkt "System" aufrufen.
    • Die Intel QuickSync Technologie auf welcher die Hardware-Beschleunigung beruht, wurde bereits ab der zweiten Generation Stück für Stück in den Prozessoren eingebaut und wird gegebenenfalls vom Hardware-Test gefunden. Die für Bogart relevanten Funktionen sind aber erst ab der 4. Generation vorhanden, bzw. funktionieren erst dort ordentlich.
    • Bei Notebook-Prozessoren mit "M" oder "U" Endung können manche Funktionen eingeschränkt sein, oder funktionieren eventuell nur wenn das System am Stromnetz angeschlossen ist. Eine Beschleunigung ist bei solchen Modellen nicht immer möglich.

  • Alle Anzeigen und Treiber OK, aber dennoch keine Beschleunigung - Dies kann je nach Betriebssystem und Grafikkarten-Treiber passieren, wenn auf der Hauptplatine kein Bildschirm angeschlossen ist.
    Hier klicken für weitere Informationen
    Wenn Windows der Meinung ist, dass an der Hauptplatine kein Bildschirm angeschlossen ist, wird die Intel HD Grafik Funktionalität gegebenenfalls nicht zur Verfügung gestellt. Dies kann man auf zwei Arten lösen:
    • Man verbindet den VGA, DVI, HDMI oder Display-Port Ausgang der PC Hauptplatine zusätzlich zum Grafikkarten-Ausgang mit dem Bildschirm. Moderne Geräte haben oft mehrere Eingänge, sodass hier meist nur ein zusätzliches Kabel verwendet werden muss.
    • Hat der Bildschirm keinen zweiten Eingang, kann man alternativ auf einen "Dummy" Stecker zurückgreifen. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und Preisen. Windows wird damit die Existenz eines zweiten Bildschirms vorgegaukelt, damit es die Intel HD Grafik aktiv hält. (Diverse Stecker-Varianten)
    • Ob zweites Kabel oder Dummy Anschluss... in den meisten Fällen muss Windows in den 2-Monitor Modus geschaltet werden, damit die Hardware-Beschleunigung verwendet werden kann. Dazu hält man die Windows-Taste (links unten auf der Tastatur) gedrückt und klickt gleichzeitig auf "p" um das "Projizieren" Menü zu öffnen. Nach Möglichkeit sollte der Modus "Duplizieren" gewählt werden. Sollte Windows die Anzeige daraufhin "seltsam" darstellen und eine Anpassung nicht möglich sein, müsste der Modus "Erweitern" für den zweiten Bildschirm verwendet werden. In diesem Modus kann man links oder rechts mit der Maus aus dem Bildschirm fahren. Sollte der Mauszeiger also mal verloren gehen, weit nach links oder recht fahren um ihn wieder zu finden.

  • Besonderheit bei Notebook Systemen mit eingebauter Grafikkarte - Hier bieten die meisten Windows Versionen die Möglichkeit, den Programmstart über die Intel HD Grafik und die Grafikkarte auswählen zu lassen.
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    Klicken Sie dazu auf das Bogart Symbol mit der rechten Maustaste und wählen dort unter "Mit Grafikprozessor ausführen -> Integrierte Grafik". Sollte dies nicht "Standard" sein, kann man diese Einstellung dort auch mit "Standardmäßigen Grafikprozessor ändern..." korrigieren.
In sehr seltenen Fällen gibt es wohl auch leistungsstarke PC Systeme bei denen die Verwendung der Intel HD Grafik vom Hersteller komplett deaktiviert wurde. In diesem Fall bleibt Bogart der Zugriff auf die zur Beschleunigung nötige Technik leider verwehrt. ;(

Die Aktivierung der Intel HD Grafik hat auf alle Fälle keinerlei negative Auswirkungen auf die Funktion der normalen Grafikkarte. Man kann diese also immer parallel betreiben, was bei den meisten PC Systemen auch Standard ist. Programme welche Routinen der Grafikkarte benötigen greifen auf diese zu - und Videoprogramme welche Intel QuickSync unterstützen, greifen auf die Intel HD Grafik zu. :thumbup: Grafikkarten mögen übrigens für den viel weiter verbreiteten Spiele-Bereich und 3D Anwendungen sicher Vorteile bringen, aber die Video-Komprimierung ist gemäß mehrerer Tests beim Intel Prozessor hochwertiger. In diesem Sinne viel Erfolg und Spaß mit der beschleunigten Arbeit von Bogart Windows. :love:

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Signatur von »Michael Huebmer« Wie bei allen EDV Systemen, sollte auch bei Casablanca oder DVC Modellen eine regelmäßige Datensicherung erfolgen :!: Auch wenn Festplatten gegenüber optischen Medien die einfachste und preiswerteste Sicherung darstellen: Es ist nie fraglich ob eine Festplatte mal ausfällt - sondern wann :!: (siehe Google Studie ). So hart es klingen mag: ungesicherte Daten sind unwichtige Daten :!: Bei Festplatten Struktur-Fehlern hilft eine Neuinstallation, bei Hardware-Defekten nur noch teure Datenrettungs-Dienstleister . :S

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