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Michael Huebmer

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Donnerstag, 23. Februar 2012, 01:10

Aufnahme von DV / HDV und AVCHD Quellen optimal vorbereiten



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Signatur von »Michael Huebmer« Wie bei allen EDV Systemen, sollte auch bei Casablanca oder DVC Modellen eine regelmäßige Datensicherung erfolgen :!: Auch wenn Festplatten gegenüber optischen Medien die einfachste und preiswerteste Sicherung darstellen: Es ist nie fraglich ob eine Festplatte mal ausfällt - sondern wann :!: (siehe Google Studie ). So hart es klingen mag: ungesicherte Daten sind unwichtige Daten :!: Bei Festplatten Struktur-Fehlern hilft eine Neuinstallation, bei Hardware-Defekten nur noch teure Datenrettungs-Dienstleister . :S

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Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:33

Tipps zur erfolgreichen DV / HDV Zuspielung

Um möglichst wenig Fehler "von aussen" in die Schnittsoftware zu bekommen, sollte bereits im Vorfeld einiges bei der Erstellung von Videomaterial berücksichtigt werden:

  1. Generell hochwertige Bänder verwenden :!: Zum Beispiel Panasonic DVC Professional
  2. Kein Long-Play verwenden, auch wenn die Bänder als dafür geeignet deklariert sind :!: Die Längere Laufzeit wird unter anderem durch die Einsparung von Fehlerkorrektur-Daten erreicht, was Drop-Out Störungen begünstigt.
  3. Sollte die Band-Type gewechselt werden, empfiehlt sich vorher der Einsatz eines Reinigungsbandes :!: Sonst nach ca. 10 aufgenommenen und zugespielten Kassetten.
  4. Einmal "Schwarz" vor bespielen :!: Damit ist eine durchgehende Magnetisierung, eine Anpassung der Band-Wicklung an den Camcorder Motor und eine Ausrichtung auf die Camcorder Spurlage gewährleistet.
  5. Die ersten 30 Sekunden am Band schwarz lassen und erst danach mit den ersten Aufnahmen beginnen :!: Das zurückgespulte Band steht dann bei der Lagerung im "schwarzen Bereich" und nicht bei einer Videoszene.
  6. Die Bänder entsprechend dann auch mit dem Camcorder einspielen, mit welchem diese auch aufgenommen wurden :!: Andere Abspielgeräte kennen unter Umständen die Zusatz-Info Daten am Band nicht und geben diese als "Datenmüll" weiter.
  7. Nach der Aufnahme des DV / HDV Materials die Bänder nicht mehrfach verwenden :!: Sonst leidet die Magnetisierung und man weiß nie ob man nicht später noch einmal auf ein Master-Band zurückgreifen muss.
  8. Bei DV / HDV Zuspielungen unter Einstellungen - Aufnahme/Wiedergabe die DV/HDV Vorschau abschalten :!: Damit wird die Verarbeitung von hunderten Dropouts auf einem Band erleichtert, da das System nicht parallel die TV Ausgabe mit 1920x1080 oder 1280x720 erzeugen muss.
  9. Je nach Camcorder, Casablanca und BogartSE Version kann es einen Funktions-Unterschied machen, ob der Camcorder bereits beim Start des Gerätes angeschlossen und eingeschaltet wird, oder dieser erst eingeschaltet wird wenn BogartSE schon im Hauptmenü steht :!: Dies muss mit dem eigenen Camcorder getestet werden. Ist die Reihenfolge falsch, klappen eventuell Steuerung und Zuspielung nicht :!:
  10. Den Camcorder ausschließlich über die Rekorder-Steuerung bedienen und nicht händisch steuern :!:
  11. Das Band durchgehend von vorne bis hinten einspielen und unnötiges hin- und herspulen vermeiden :!:
  12. HDV Material in ein HD 1440x1080 interlaced Projekt einspielen, um unnötiges hochrechnen zu verhindern, DV entsprechend in 720x576 mit 4:3 oder 16:9 interlaced :!:
  13. Möchte man während der Zuspielung das Material gleich sichten, kann ein Analog oder Komponenten-Kabel mit dem TV Gerät verbunden werden. Am Casablanca läuft dann das Zählwerk und am Video oder Komponenten Eingang wird bei der Einspielung das Material direkt vom Camcorder angezeigt.
  14. Generell muss speziell bei HDV beachtet werden, dass es bei dieser Technologie keine fehlerfreie Band-Aufzeichnung gibt :!: Selbst die besten Bänder haben im Schnitt 80 Drop-Outs (Bandfehler) pro Minute. Professionelle Bänder drücken diesen Wert auf ca. 40 Drop-Outs pro Minute, was aber immer noch durchschnittlich 1x Bandfehler alle 1,5 Sekunden bedeutet. In früheren SmartEdit Versionen wurden diese Bandfehler angezeigt und automatisch entfernt, was nicht viel Material übrig ließ. Bogart verarbeitet diese Band-Fehler besser - fehlerhaftes Material kann in der Nachbearbeitung aber immer noch zu Fehlern bei der Berechnung oder Wiedergabe führen. Da das unterschiedliche Abspielen von Szenen eine unterschiedliche Anzahl von Fehlern auslösen kann, treten Abstürze von Bogart bei Material-Fehlern in der Regel kaum reproduzierbar auf. Fachmagazine warnen daher seit Jahren vor diesem Aufzeichnungsmedium .


Diese Hinweise und Tipps beruhen auf Rückmeldungen und Tests von Semi-Pro. Anwender an der Hotline, Beiträgen in Fachmagazinen (die dem Copyright unterliegen und hier nicht publiziert werden dürfen) sowie der verlinkten Quellen. :thumbup:
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Donnerstag, 23. Februar 2012, 08:34

Tipps zur erfolgreichen AVCHD Zuspielung

  1. Generell hochwertige Speicherkarten renommierter Hersteller verwenden, welche mindestens die Klassen-Anforderung des Camcorder Herstellers erfüllen :!: Besser sogar etwas darüber.
  2. Keine exFAT formatierten Speicherkarten verwenden (meist ab 64 GB) :!: Dieses proprietäre FileSystem kann von vielen Systemen (inkl. Bogart) nicht gelesen werden und ist lt. Wikipedia unsicherer als FAT32, da nur eine File-Tabelle existiert, wodurch bei einem Fehler Daten auf der Karte unwiederbringlich zerstört und kaum restauriert werden könnten.
  3. Keine niedrige AVCHD Qualität einstellen :!: Diese wird in der Regel nur durch höhere Komprimierung bzw. längere Bildergruppen erreicht, was am Beginn und Ende der AVCHD Dateien vermehrt Fehler erzeugen kann.
  4. Für das Auslesen der Speicherkarten den Camcorder verwenden, auf welchem das Material aufgezeichnet wurde :!: Kartenleser welche vielleicht schon im Haushalt verfügbar sind schaffen oft nicht die Übertragungsraten moderner Speicherkarten und führen gegebenenfalls zu Fehlern bei der Übertragung in das Schnittsystem.
  5. Unter Einstellungen - Aufnahme/Wiedergabe sollte ab Bogart 3 das AVCHD In/Out trimmen auf jeweils 12 Frames eingestellt werden :!: Viele Camcorder schaffen die hoch komplexe AVCHD Komprimierung von Bild und Ton nicht auf Knopfdruck und haben am Beginn für einige Frames keinen Ton. Das Ende einer AVCHD Aufnahme muss hingegen immer mit einer Bildergruppe von 12 Bildern enden. Erwischt man den Stopp-Knopf nicht genau auf einem 12. Frame, werden die restlichen Bilder mit Datenmüll (zB. Standbildern aus dem Camcorder-Chip Puffer) "gefüllt".
  6. Langzeit-Aufnahmen über 10 Minuten erzeugen bei AVCHD Aufzeichnung je nach Kamera FileSystem nach 2 oder 4 GByte eine neue Daei, was bei veralteten Bogart Versionen zu kurzen Bild+ Tonstörungen führen kann :!: Ab der Bogart 5 werden diese Teile automatisch zusammengefügt und korrekt wiedergegeben.

Diese Hinweise und Tipps beruhen auf Rückmeldungen und Tests von Semi-Pro. Anwender an der Hotline, Beiträgen in Fachmagazinen (die dem Copyright unterliegen und hier nicht publiziert werden dürfen) sowie der verlinkten Quellen. :thumbup:
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